
Praxis für Kunst- & Körpertherapie Thun


Wie ich arbeite
Die Verbindung von Kunsttherapie und Somatic Experiencing® ermöglicht auf einzigartige Weise den Ausdruck und die Integration von unbewussten Anteilen. Durch kreative Prozesse, Achtsamkeit und eng begleitete Körperwahrnehmung werden (traumatischer) Stress vermindert und Ressourcen gefördert.
Dieser traumatherapeutische Ansatz fliesst in all meine Arbeitsbereich ein. Die Methode unterstützt Menschen dabei, mehr Bewusstsein und Selbstregulationsfähigkeiten in Bezug auf das Nervensystem zurückzuerlangen - im Alltag, bei Stress, nach einem Schock oder nach einem körperlichen oder psychischen Trauma.
Symptome wie Konzentrationsstörungen, Schlafstörungen, Verdauungsstörungen, Stress, diffuse Schmerzzustände und psychosomatische Leiden können massgeblich im Zusammenhang mit einem Ungleichgewicht in der Regluationsfähigkeit des Nervensystems stehen.
In einer therapeutischen Begleitung ist Transparenz und ein sicherer Raum mit einer sicheren therapeutische Beziehung zentral für das Arbeiten mit körperlichen und psychischen Belastungszuständen. Deshalb sind zu Beginn das Kennenlernen und das Klären von Gründen für einen Therapiebeginn sehr wichtig. Dabei berücksichtige ich Ihre Lebensgeschichte, die Familiengeschichte, die Krankengeschichte und Ihre Therapieziele.
Um in den kunsttherapeutischen Kontext zu wechseln, helfen Bewegung, Körperwahrnehmung oder spielerische kreative Methoden. Je nach Ihren Bedürfnisse und Themen begleite ich Sie mit der Herangehensweise aus der Kunsttherapie und/oder aus dem Somatic Experiencing®.
Das Ziel dabei ist, einen kreative Ausdruck für innere Bilder und Zustände zu finden. In einem begleiteten gestalterischen Prozess entsteht ein Werk. Dieses gemeinsam zu betrachten, den Gestaltungsprozess und das Werk zu reflektieren und dabei neue Perspektiven zu entdecken, hilft, Abstand zum Thema zu gewinnen. Aus dem kreativen Prozess kann eine neue Sichtweise gewonnen werden und gemeinsam finden wir Richtungsweisendes für den Alltag.
Gleichzeitig achten wir während des Gestaltungsprozesses immer wieder auf die sich verändernden Zustände des Nervensystems. Diese versuchen wir zu erkennen und ihnen den Raum zu geben, damit die darin gehaltene Energie sich sanft und kontrolliert entladen kann.
Zum Ende der Sitzung nehmen wir uns genug Zeit und Raum, um sich wieder im Hier und Jetzt zu orientieren und Erlebtes zu integrieren.
Für einen tiefer greifenden Veränderungsprozess und die nachhaltige Stärkung von Ressourcen braucht es regelmässige und kontinuierliches Arbeiten an den Themen, welche in Bewegung kommen. Deshalb empfehle ich zu Beginn wöchentliche Sitzungen, im weiteren Verlauf mit grösseren Abständen.
Kunsttherapeutische Sitzungen werden von vielen Zusatzversicherungen bei einer ärztlichen Überweisung teilweise übernommen. Bitte klären sie die Kostenübernahme vor Therapiebeginn mit Ihrer Versicherung ab. Ich bin EMR anerkannt.